Maach math-Klasse C4.2 hat das Finale erreicht!
"Maachmath" ein etwas anderer mathematischer Wettbewerb
Am Mittwoch, dem 1. Juli 2015 findet das Finale des Wettbewerbs "Maachmath" im Lycée Michel Rodange, Campus Geesseknäppchen Luxemburg, statt. Bei diesem Wettbewerb versuchen Schüler der École fondamentale aus den Zyklen 3.1, 3.2, 4.1 und 4.2 ihre mathematischen Kenntnisse bei besonders kniffligen und interessanten Aufgaben anzuwenden. Am Donnerstag werden dann Sekundarschüler der 7e, 6e, 5e und 4e ES, bzw. der 7e, 8e und 9e EST an der Reihe sein.
Die Besonderheit von "Maachmath" besteht darin, dass die Schüler nicht einzeln um Punkte kämpfen, sondern der Klasse je nach Alterskategorie 5, 6 oder 7 Aufgaben vorgelegt werden, die es gilt, in 50 Minuten zu lösen. Dies ist aber nur möglich, wenn die Schüler sich die Arbeit untereinander aufteilen. Der Lehrer ist Beobachter, die Kinder bestimmen selbst die Gruppen und verteilen die Aufgaben. Jede Gruppe versucht, die ihr zugeteilte Aufgabe zu lösen und hierbei entstehen öfters rege mathematische Diskussionen. Diese Diskussionen sind umso wichtiger, da bei der Bewertung einer Aufgabe nicht nur das Resultat zählt, sondern auch die Darstellung und Begründung des Lösungsweges mit in Betracht gezogen werden.
Dieser Mathematik-Wettbewerb besteht schon seit 1992 in der französisch-sprachigen Schweiz, breitete sich dann unter der Bezeichnung RMT (rallye mathématique transalpin) auf mehrere Nachbarländer aus; seit 1997 nimmt auch Luxemburg unter der Bezeichnung "Maachmath" daran teil.
Die Dienststelle SCRIPT des Unterrichtsministeriums organisiert "Maachmath" mit der Unterstützung des Inspektorenkollegiums und der nationalen Programm-Kommissionen für den Mathematikunterricht. Dieses Jahr wagten wiederum mehr als 300 Klassen das Experiment.
Insgesamt haben 6 Klassen aus Steinsel 2015 an diesem Wettbewerb teilgenommen. Die Klasse C4.2 von Isabelle Flick hat sich für das Finale qualifiziert - nur die 3 besten Klassen jeder Alterskategorie kommen ins Finale. Eine weitere Klasse, die C4.1 von Claude Reuter landete auf Platz 5 und verpasste das Finale nur knapp.
